Die Tragödie von Crans-Montana: Trauer, Anteilnahme – und die Kraft der Solidarität

Das neue Jahr war erst etwa neunzig Minuten alt, als die Neujahrsfeier im Nachtlokal «Le Constellation» in Crans-Montana zur Tragödie wurde: Ein Brand, der sich blitzschnell ausbreitete, forderte etwa 40 Todesopfer und über hundert Verletzte, viele von ihnen in jungem Alter.

Das Ausmass der Katastrophe hat nicht nur in der Schweiz, sondern auch international grosse Betroffenheit ausgelöst. Auch wir möchten an dieser Stelle unser Mitgefühl für alle Opfer, ihre Angehörigen, Familien und Freund:innen zum Ausdruck bringen.

Der grosse Einsatz der Rettungskräfte hat uns beeindruckt, ebenso die Solidarität, die über die Landesgrenzen hinaus wirksam geworden ist: Mehrere Brandopfer werden in Mailand, Paris und Lyon behandelt. Auch Schweden, Nordmazedonien, Polen und Belgien haben sich bereit erklärt, verletzte Brandopfer in ihren Spitälern zu behandeln. Diese Angebote sind lebenswichtig, bei Brandopfern ist die medizinische Hilfe in den ersten Stunden entscheidend.

Die Reaktion auf die Tragödie in Crans-Montana zeigt eindrücklich, welche Kraft der Gedanke der Solidarität entfalten kann. Wir hoffen, dass diese Kraft auch in anderen Notlagen wirksam werden wird, wenn es um alles geht.

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