Grossratswahlen vom 29. März: Dafür engagieren sich unsere Kandidaten

Für einen sozialeren, ökologischeren und somit zukunftsfähigen Kanton!
Für die Grossratswahlen vom 29. März haben sich drei Mitglieder unserer Sektion zur Verfügung gestellt. Alle drei sind sehr motiviert, die Politik im Kanton Bern in eine  sozialere, ökologischere und damit zukunftsfähige Richtung zu lenken. Nachfolgend stellen sie ihre Motivation näher vor:

Miro Meyer, 15.02.4


Miro Meyer, geboren im Jahr 1993, ist Umweltwissenschaftler ETH und Ökonom. Zu seinem Engagement gehört das Amt des Bildungsverantwortlichen der SP Biel. Das hat ihn motiviert, für den Grossen Rat zu kandidieren:

«Seien wir ehrlich: Die Politik im Kanton Bern läuft in die völlig falsche Richtung. Während Superreiche aus aller Welt mit Pauschalbesteuerung angelockt werden und ständig geplant wird, wie man dem Kapital noch ein weiteres Steuergeschenk machen könnte, werden die Sorgen der im Kanton lebenden Menschen konsequent missachtet. Krankenkassenprämien steigen, während die Gesundheitsversorgung schrittweise privatisiert wird, damit sich ein paar reiche Geldgeber der bürgerlichen Mehrheitsparteien noch stärker bereichern können. Die Mieten steigen und der Kanton tut nichts dagegen, aber Hauptsache auch noch Bildung verteuern und die Studiengebühren erhöhen. Es reicht!

Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin: Politik und Wirtschaft müssen den Menschen dienen – nicht dem Profit. Wir brauchen eine gute und bezahlbare Gesundheitsversorgung, die nach Bedarf statt Profitkriterien funktioniert. Wir brauchen bezahlbaren, öffentlichen und genossenschaftlichen Wohnraum, statt immer weiter steigende Mieten! Wir brauchen einen ambitionierten und sozialen Klimaschutz! Und wir brauchen mehr Service Public statt Privatisierungs- und Liberalisierungswut. Dafür habe ich mich in all meinen politischen Engagements eingesetzt und möchte das nun auch im Grossen Rat tun.»

Christoph Lörtscher 15.10.5


Christoph Lörtscher, geboren im Jahr 1960, ist Lehrer an einer Berufsmaturitätsschule und Mitarbeiter am regionalgeschichtlichen Projekt Memreg. Zu seinem Engagement gehört das Amt des Präsidenten der SP Biel-Madretsch. Das hat ihn motiviert, für den Grossen Rat zu kandidieren:

«’Gäng wie gäng’ war gestern – für die Zukunft unseres Kantons sind soziale und ökologische Fortschritte ein Muss! Unter dieses Motto habe ich meine Kandidatur gestellt.
Denn wenn es weitergeht wie bisher, wird die Politik der bürgerlichen Mehrheit in zentralen Fragen ein politisches Totalversagen bewirken. Zwei Beispiele dazu:
● Im Gesundheitswesen steuert der Kanton auf eine akute Versorgungskrise zu. Doch obwohl das Volk die Pflegeinitiative angenommen hat, verschleppt der Kanton Bern die Umsetzung, vor allem bei der Entlöhnung.
● Die soziale Ungleichheit nimmt besorgniserregende Ausmasse an. Zum Beispiel hat die Armut im Kanton Bern deutlich zugenommen. 2025 gehörten rund 160’000 Menschen zur Kundschaft der drei Caritas-Läden in Bern, Biel und Thun – deutlich mehr als noch im Jahr zuvor. Wenn wir nicht gegensteuern, wird sich das Armutsproblem weiter verschärfen!

Deswegen setze ich mich für bessere Löhne ein, unter anderem für gesetzliche Mindestlöhne. Auch mehr bezahlbarer Wohnraum und eine sozialere Finanzierung der Krankenversicherung gehören zu meinen politischen Prioritäten. Weil sich die Klimaerhitzung immer deutlicher bemerkbar macht, kämpfe ich auch für eine wirksamere Klimapolitik.»

David Mitrovic 17.08.6

David Mitrovic, geboren im Jahr 2004, ist Informatiker und Student Bsc Informatik. Zu seinem Engagement gehört das Mitwirken in der Geschäftsleitung der JUSO Kanton Bern. Er setzt sich dafür ein, dass die Digitalisierung den Menschen dient, nicht dem Profitstreben. Das hat ihn motiviert, für den Grossen Rat zu kandidieren:

«Der bürgerlich dominierte Kanton Bern riskiert unsere Zukunft mit Sparmassnahmen und Steuersenkungen für Konzerne. Für eine lebenswerte Zukunft braucht es eine soziale Politik für die 99%. Dafür setze ich mich ein.

Als Informatiker engagiere ich mich für eine Digitalisierung, die statt den Profiten den Menschen dient. Sie muss inklusiv sein und die Privatsphäre schützen. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit, weiterhin physische Billette an Automaten kaufen zu können. Das Recht auf digitale Unversehrtheit muss auch im Kanton Bern in der Verfassung verankert werden. Zudem ist es heute wichtiger denn je, sich aus der Abhängigkeit der Tech-Konzerne zu lösen.»

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Am 29. März stellen wir die Weichen für einen sozialeren Kanton!